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am 8. Dezember 2019

GR Wahl 2020 Listenplatz 3: Herbert Klenk

Herbert Klenk - Die Gemeinderatswahl im Jänner 2020 rückt immer näher, unsere Liste ist fast fertiggestellt, Zeit dass sich unser Team bei euch vorstellt. Den Anfang macht unser wohl prominentester Neuzugang, Herbert Klenk.

Nach fast 38 Jahren Gemeindeverwaltung und 23 Monaten Ruhestand in die Gemeindepolitik. Warum überhaupt und warum bei „Die Grünen“ Gerasdorf? Zum einen ist die Kommunalpolitik die spannendste politische Ebene. Auf Entscheidungen vor Ort spürt man umgehend die Reaktion der Bürgerinnen und Bürger. Zum andern, ich kenne Christian Koza und Paul Vogler seit ihrem Einzug in den Gemeinderat 2005. Beide äußerst erfolgreich in Toppositionen Europa- bzw. Weltweit agierender Unternehmen. Durch ihre Qualifikation und Fähigkeiten wurden sie bis 2008 vom damaligen Bürgermeister sehr geschätzt. Ihre Meinungen haben vielfach Gehör gefunden. Seither werden sie – wie es seit Jahren bei der seit 1954 den Bürgermeister stellenden Partei aktuell üblich ist – mit Informationen versorgt, nach denen sie eine falsche oder fehlende Vorstellung der Wirklichkeit haben müssen. Trotz fordernden Berufen und mangelnden Informationen versuchen sie unter Kenntnisnahme der Mehrheitsverhältnisse zukunftsweisende Politik für Gerasdorf zu machen (öffentlicher Verkehr, Abfallwirtschaft, ressourcenschonende Raumordnung). Es gelingt halt nicht immer. Ihre Wortmeldungen finden bei Experten Zuspruch, aber mit zwei von 37 Mandaten ist die Umsetzung halt recht schwierig.

Daher freut es mich, dass sie mich nach meiner Anfrage in die Kandidatenliste „Die Grünen“ Gerasdorf neben vielversprechenden Kandidatinnen und Kandidaten aufgenommen haben. 

Sonstiges zu meiner Person: geboren 1963 in Gerasdorf, 2006 habe ich nach 3 Semester ein berufsbegleitendes Jusstudium abgebrochen, habe in der Gemeinde in der Buchhaltung begonnen, war dann im Bauamt, über 20 Jahre Kassenverwalter (entspricht einem Leiter Finanzen in der Privatwirtschaft), 5 ½ Jahre Aufsichtsrat in einer gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft, 9 Jahre Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Stadtamtsdirektoren Niederösterreichs, habe Stellungnahmen zu Landesgesetzen die die Gemeinden und Bundesgesetzen die die Bundesländer betreffen abgeben. Absolutes Highlight Teilnahme an 2 Expertenrunden mit Spitzenpolitikern des Bundes für den Finanzausgleich 2007.

Was mache ich sonst: derzeit Versuch Wiedereinstieg in den Sport (zäh, sehr zäh), Theater spielen (nicht politisch, sondern echt und ernst „Theater vor dem Schloss“ in Seyring) und lesen (derzeit „Alle, außer mir“ von Francesca Melandri).

 Politisches Hauptaugenmerk: Raumordnung und Flächenwidmung, da liegt seit dem Wechsel des Planers, einiges im Argen. Es gibt keine Antwort auf Entwicklungen der Nachbargemeinden – überörtliches Raumordnungsprogramm. Innerhalb der Gemeinde – örtliches Raumordnungsprogramm – wird wirklich Planlosigkeit durch Zufall ersetzt. 50 m neben einem Plakat „Gerasdorf darf nicht verbaut werden“ wird der Bebauungsplan abgeändert: von 35 % Bebauungsdichte auf 45 % und die Gebäudehöhe von 6,50 m auf 10 m. Änderungen werden geändert und wieder geändert – kein Schreibfehler. Was wäre am einfachsten im Bereich des Umweltschutzes umzusetzen: gemeindeeigene landwirtschaftliche Flächen zu 1/3 aufforsten, 1/3 brach liegen lassen und 1/3 an Gerasdorfer und Seyringer Biolandwirte verpachten. Senkung der Kanalgebühren in die Nähe des Landesdurchschnitts nach Fertigstellung der Kläranlage. Bin gespannt ob es da eine Mehrheit gibt. Zumindest in der SPÖ herrscht die Meinung, die Einsparung – ob tatsächlich darf bezweifelt werden –nicht weiterzugeben, um den Unmut bei der nächsten Erhöhung, die dann zeitlich verschoben wird, hinauszuzögern. Wenn noch möglich, Vertretung der Interessen unserer Ortsteile zum Aktionsplan der Länder Wien und Niederösterreich, in den Wirtschaftskammern Wien und Niederösterreich „Nachhaltige Logistik 2030+“, da geht es um das vermehrte Verkehrsaufkommen in Wien und Wiener Umland durch den Internethandel. Stichwort mögliche Verteilzentren an der Brünner Straße und Umfahrung S 1.